Durch die Altstadt und über die Kleinseite auf die Prager Burg

Besuchen Sie die Sehenswürdigkeiten, die ein Muss für jeden Besucher Prags sind! Als Bonus haben wir dem Ausflug ein paar verborgene Juwelen hinzugefügt – versteckte Gassen der Altstadt und die herrlichen Ausblicke vom Laurenziberg.

4 Std. reine Gehzeit, 7-8 Std. bei gemütlichem Schlendern mit Pausen
10 Km

Höhepunkte des Spaziergangs:

  • Altstadt und Altstädter Ring
  • Karlsbrücke
  • Prager Burg
  • Laurenziberg (Petřín)

Vor der Hoteltür wenden Sie sich nach links, an der ersten Kreuzung gehen Sie nach rechts in die Opatovická-Straße, die nach 100 m nach links abbiegt. Die Kirche des Hlg. Michael befindet sich nun zu Ihrer Linken.

Die Sankt Michael Kirche

Ursprünglich eine romanische Kirche aus dem frühen 12. Jh.; jedoch wurde die Kirche im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgebaut: zunächst im gotischen Stil und dann im Barock. Noch später wurde der gotische Stil wieder restauriert. Ihr gegenwärtiges Aussehen ist deshalb ein Gemisch verschiedener architektonischer Stile. Der Bauplan der Kirche wurde durch die nahe Straße bestimmt, weshalb sie einen unregelmäßigen Grundriss aufweist.

Von der Kirche aus gehen Sie weiter geradeaus auf der Opatovická-Straße. Biegen Sie rechts ab in die Ostrovní, überqueren Sie die Spálená-Straße und gehen Sie weiter geradeaus. Nachdem Sie am Einkaufszentrum Quadrio vorbeigegangen sind, sehen Sie dahinter die Statue von Franz Kafkas Kopf.

Franz Kafkas Kopf (Metamorphose)

Das gigantische Meisterwerk “Metamorphose” (fast 11 m hoch, 39 t schwer) des umstrittenen tschechischen Künstlers David Černý befindet sich hinter dem Einkaufszentrum Quadrio in der Nationalstraße (Národní třída). Der Kopf von Kafka besteht aus 42 Ebenen, die kontinuierlich um eine zentrale Achse herum rotieren.

Statue von Franz Kafka

Statue von Franz Kafka

Gehen Sie geradeaus (die Staue befindet sich zu Ihrer Linken) in die Charvátova-Straße, die in einer kurzen Passage endet. Durchqueren Sie die Passage, überqueren Sie die Národní-Straße und betreten den Innenhof des Platýz Palace, der sich gerade vor Ihnen befindet. Verlassen Sie den Innenhof wieder durch die schmale Passage zu Ihrer Linken, und Sie gelangen zur Kirche Sankt Martin in der Mauer.

Die Kirche Sankt Martin in der Mauer

Ursprünglich eine romanische Kirche. Beim Bau der Stadtbefestigung um die Altstadt im 13. Jh. trennte die Mauer die Pfarrgemeinde in zwei Teile. Daher rührt der Spitzname der Kirche “in der Mauer”. Im 14.Jh. wurde die Kirche im gotischen Stil umgebaut. Im 18. Jh. wurde die Kirche geschlossen und als Wohnhaus verwendet. Seit dem 20. Jh. dient sie wieder als protestantische Kirche. Beachten Sie den Wasserspeier in Form eines grinsenden Jungen, bei dem es sich nach der Legende um einen Burschen handelt, der wegen seiner Frechheit versteinerte wurde.

Die Kirche Sankt Martin in der Mauer

Die Kirche Sankt Martin in der Mauer

Gehen Sie geradeaus (die Kirche befindet sich nun hinter Ihrem Rücken) auf den Kohlenmarkt (Uhelný trh). Queren Sie den Platz schräg um den Brunnen herum, um in die Straße V Kotcích zu gelangen. An deren Ende biegen Sie nach links ab und nach ein paar Schritten nach rechts in die Havelská-Straße. An deren Ende gehen Sie wiederum links und nach ein paar Schritten rechts in die schmale Kamzíkova-Straße. Sie endet mit einer Passage, die in Celetná-Straße mündet. Wenden Sie sich nach rechts, und nach 150 m sehen Sie das Haus der Schwarzen Madonna zu Ihrer Rechten.

Das Haus der Schwarzen Madonna

Prags erstes kubistisches Gebäude, entworfen 1912 vom Architekten Josef Gočár, diente ursprünglich als Warenhaus. Die tschechische kubistische Architektur ist in Europa einmalig. Das Haus wurde nach der Statue der Schwarzen Madonna benannt, die sich an der Ecke der Fassade befindet und von dem vorhergehenden Barock-Palast an dieser Stelle übernommen wurde.

Heute befindet sich im ersten Stock das Grand Café Orient. Seine kubistische Innenausstattung wurde erst kürzlich renoviert. Das Café ist geöffnet MO-FR 9 – 22 Uhr, SA-SO 10 – 22 Uhr.

Im zweiten und dritten Stock befindet sich eine Ausstellung des Kunstmuseums des tschechischen Kubismus. Die Ausstellung ist zu einem Preis von 150 CZK DI-SO 10 – 18 Uhr geöffnet.

Das Haus der Schwarzen Madonna

Das Haus der Schwarzen Madonna

Grand Cafe Orient

Grand Café Orient

Betreten Sie die Passage von Bernard Bolzano auf der linken Seite der Celetná-Straße gegenüber dem Haus der Schwarzen Madonna. Wenn Sie sich dann nach links wenden in die Štupartská-Straße, gelangen Sie zu einem rückwärtigen Flügel der Teyn-Kirche. Gehen Sie rechts um die Kirche herum.

Alternativ können Sie sich auch nach einigen Metern links auf der Štupartská-Straße nach rechts in die Gasse Malá Štupartská wenden und nach 30 m nach links in einen Innenhof namens Ungelt. Durchqueren Sie den Ungelt, um zum rückwärtigen Flügel der Teyn-Kirche zu gelangen.

TIPP: Der Eingang zur Teyn-Kirche befindet sich auf dem Altstädter Ring Nr. 14.

Wenn Sie das Týn Literatur Café besuchen möchten, gehen Sie durch die Passage in die Týnská-Straße. Nach 50 m befindet sich das Café

Die Teyn-Kirche

Ein künstlerisch sehr bedeutsames gotisches Sakralgebäude, das ein herausragendes Wahrzeichen der Prager Altstadt darstellt.

Der Bau der dreischiffigen Basilika dauerte von der Mitte des 14. Jhs. bis in das frühe 16. Jh., wobei auch Matthias von Arras und Peter Parler beteiligt waren. Das eindrucksvolle Gewölbe des Hauptschiffs erreicht eine Höhe von 30 m, die Türme sind 80 m hoch. Der Innenraum wird durch Werke der bedeutendsten Künstler des tschechischen Barock geschmückt, so z.B. der Hochaltar mit dem Gemälde “Himmelfahrt Mariä” von Karel Škréta. Am vierten Pfeiler rechts vom Haupteingang befindet sich der Grabstein des dänischen Astronomen Tyche Brahe. Die Kirche ist geöffnet von DI-SA 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, an SO 10 – 12 Uhr, MO geschlossen. Eine Eintrittsspende ist freiwillig.

TIPP: Legen Sie einen Zwischenstopp ein im Týn Literatur Café, das wegen seiner angenehmen Atmosphäre und seiner vernünftigen Preise bei Studenten sehr beliebt ist.

Das Altstädter Rathaus und die Teyn-Kirche

Das Altstädter Rathaus und die Teyn-Kirche

Gehen Sie die schmale Gasse zu Ihrer Rechten entlang, um an der Teyn-Kirche vorbei den Altstädter Ring zu erreichen. Das Altstädter Rathaus liegt nun genau vor Ihnen.

Die Prager Astronomische Uhr (Orloj)

Die mittelalterliche astronomische Uhr aus dem frühen 15. Jh., die sich im Turm des Altstädter Rathauses befindet, ist eine der beliebtesten touristischen Sehenswürdigkeiten in Prag. Wenn die Uhr die volle Stunde schlägt (von 9 – 21 Uhr), beginnt eine Prozession von Christus und den zwölf Aposteln, zu denen sich weitere allegorische Figuren bewegen. Die Aufführung endet mit dem Schrei eines vergoldeten Hahns.

Der Turm des Altstädter Rathauses bietet einen Panorama-Blick auf das gesamte Prag. Der Turm ist täglich von 9 – 22 Uhr geöffnet, MO von 10 – 22 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 130 CZK. Um die großen Touristenströme zu umgehen, empfiehlt es sich, entweder morgens oder später am Abend hierher zu kommen.

TIPP: Kaufen Sie sich ein elektronisches mTicket auf der Website prague.mobiletickets.cz oder indem Sie den QR Code am Altstädter Rathaus scannen – das ist billiger (110 CZK), und Sie müssen nicht in einer Schlange warten.

Die Prager Astronomische Uhr (Orloj)

Die Prager Astronomische Uhr (Orloj)

Vom Altstädter Rathaus (zu Ihrer Rechten) gehen Sie geradeaus auf den kleinen Platz Malé náměstí. Überqueren Sie den Platz schräg und wenden Sie sich nach links in die Linhartská-Straße. Sie führt zum Marienplatz (Mariánské náměstí). Überqueren Sie auch diesen Platz schräg, um in den Innenhof des Klementinums zu gelangen.

Klementinum – Bibliothek und Turm

Das Klementinum ist ein weitläufiger barocker Gebäudekomplex, der eine Oase der Ruhe in der Betriebsamkeit des Stadtzentrums darstellt. Der Komplex wurde in der Mitte des 16. Jhs. errichtet und diente ursprünglich als Kolleg der Jesuiten. Seit 1622 bis heute ist hier eine Bibliothek untergebracht. Ein hervorstechendes Merkmal ist der 68 m hohe, für die Öffentlichkeit zugängliche astronomische Turm, der einen großartigen Ausblick bietet. Seit der Mitte des 18. Jhs. wurden hier astronomische Beobachtungen ausgeführt, bei denen es sich mittlerweile um einige der ältesten kontinuierlich ausgeführten Messungen weltweit handelt. Führungen durch das Klementinum (barocke Bibliothek, astronomischer Turm, Meridian-Saal) werden täglich ab 10 Uhr alle halbe Stunde angeboten, der Preis beträgt 220 CZK.

Barocker Bibliothekssaal

Barocker Bibliothekssaal

Panorama-Blick vom Astronomischen Turm des Klementinums

Panorama-Blick vom Astronomischen Turm des Klementinums

Verlassen Sie das Klementinum durch das Südtor (den nächsten Ausgang) in die Karlova-Straße. Wenden Sie sich nach rechts und gehen Sie geradeaus bis zur Karlsbrücke- Überqueren Sie die Brücke hinüber auf die Kleinseite.

Wenn Sie nun bereits müde sind, können Sie eine Abkürzung nehmen: von der Mostecká-Straße nach links in die Lázeňská. An ihrem Ende gehen Sie links zum Platz Velkopřevorské náměstí, wo sich die sog. Lennon-Mauer befindet. Durch diese Abkürzung lassen Sie die Prager Burg und den Laurenziberg außen vor, die Sie an einem anderen Tag separat besuchen können.

Die Karlsbrücke

Die Karlsbrücke wurde in den Jahren 1357 – 1402 während in der Regierungszeit Karls IV. errichtet. Sie ist eine der beliebtesten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Karlsbrücke ist 516 m lang und verbindet die Altstadt mit der Kleinseite. Entlang der Brücke befinden sich Barockstatuen des 17. Jhs. der böhmischen Bildhauer Matthias Bernard Braun und Ferdinand Maxmilian Brokoff, klassizistische Statuen des 19. Jhs. stammen von Joseph und Emanuel Max.

Legenden über die Karlsbrücke

Nahe der Statue des Heiligen Sankt Nepomuk befindet sich eine geweihte Stelle mit einem Bronzekreuz in der Steinbrüstung. Nach der Legende darf man sich beim Berühren des Kreuzes etwas wünschen.

Es wurde behauptet, dass beim Bau der Brücke Eier in den Zement gerührt worden waren. Diese Behauptung wurde jüngst zwar widerlegt, doch hat man bei der Überprüfung herausgefunden, dass Wein und Milch hineingemischt wurden.

TIPP: Um ein schönes Foto von der Karlsbrücke aufzunehmen, empfehlen wir, morgens zeitig aufzustehen, da die Brücke tagsüber bis in die Nacht völlig überlaufen ist. Die gute Nachricht: Ihr Hotel befindet sich fußläufig nur 10 min. entfernt.

Der Altstädter Brückenturm und der Kleinseitner Brückenturm

Beide Türme sind für die Öffentlichkeit täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet (von November bis Februar) bzw. 10 – 20 Uhr (März und Oktober) bzw. 10 – 22 Uhr (von April bis September), der Eintrittspreis beträgt 90 CZK.

TIPP: Die Brückentürme werden von Touristen nicht so häufig besucht. Deshalb handelt es sich um ideale Plätze, um hier Fotos des pittoresken Prag aufzunehmen.

Charles bridge and Prague Castle form the Old Town bridge tower

Karlsbrücke und Prager Burg vom Altstädter Brückenturm aus

Gehen Sie von der Karlsbrücke geradeaus bis auf den Kleinseitner Ring (Malostranské náměstí). Gehen Sie links um die barocke Kirche Sankt Niklas herum. Nach der Kirche wenden Sie sich nach rechts und überqueren den Platz schräg in die schmale Zámecká Straße. Diese führt Sie zu der Neuen Burgteppe (Nové zámecké schody). Erklimmen Sie die Stufen hinauf auf den Burgplatz (Hradčanské náměstí) und vor das Tor der Prager Burg.

Die Prager Burg (Hradschin)

Die Prager Burg (der Hradschin) ist eine der größten Burganlagen der Welt. Sie wurde im 9. Jh. gegründet und dient seither als Sitz der böhmischen Könige und tschechischen Präsidenten. Die Burganlage ist täglich kostenlos von 6 – 22 Uhr öffentlich zugänglich.

Aufgrund von Sicherheits-Kontrollen am Eingang zum Gebäudekomplex der Prager Burg kann es zu kürzeren Wartezeiten kommen.

Eintrittskarten für das Betreten der Burggebäude können im zweiten Burghof an einem Informationsschalter erworben werden, im dritten Burghof gegenüber einem Eingang zur Veits-Kathedrale, im Goldenen Gässchen, am Daliborka-Turm oder im Königspalast. Die Eintrittskarten sind für zwei Tage gültig.

Zwei verschiedene Rundgänge sind verfügbar:

  1. Rundgang A (Königspalast, die Geschichte der Prager Burg, St.-Georgs-Basilika, Goldenes Gässchen, Pulverturm, St.-Veits-Kathedrale, Rosenberg-Palast) für CZK 350;
  2. Rundgang B (Königspalast, St.-Georgs-Basilika, Goldenes Gässchen, St.-Veits-Kathedrale) für 250 CZK.

Die Sankt-Veits-Kathedrale

befindet sich im dritten Burghof des Hradschin und ist das wichtigste religiöse Gebäude in der Tschechischen Republik. Seit dem 10. Jh. war die Kathedrale Sitz des Bischofs von Prag und wurde später auch Sitz des Erzbischofs. Der Bau der Kathedrale wurde im Jahr 1344 auf Initiative von Kaiser Karl IV. aufgenommen, die feierliche Vollendung fand jedoch erst 1929 statt. Der Bau der Kathedrale dauerte also beinahe 600 Jahre. Deshalb finden sich in ihr auch die verschiedensten architektonischen Stile wieder, wobei der gotische und pseudogotische Stil am häufigsten vertreten sind. Im Inneren finden sich ebenfalls viele Kunstdenkmäler aus unterschiedlichen Stilepochen. Viele bedeutende Persönlichkeiten der tschechischen und europäischen Geschichte sind hier begraben (Erzbischöfe, Könige und Kaiser). Das Herz der Kathedrale bildet die Kapelle des Heiligen Wenzel, die als Reliquienschrein gebaut wurde und in der die Kronjuwelen der tschechischen Könige aufbewahrt werden. Die Kathedrale ist für die Öffentlichkeit zugänglich MO-SA 9 – 17 Uhr, SO 12 – 17 Uhr (April bis Oktober), bis 16 Uhr in der Zeit von November bis März.

Das Vestibül der Kathedrale kann kostenlos besichtigt werden. Wenn Sie die gesamte Kathedrale sehen wollen, benötigen Sie eine Eintrittskarte. Diese können gegenüber dem Eingang zur Kathedrale am Informationsschalter erworben werden. Allerdings gibt es keine separaten Eintrittskarten nur zum Besuch der Kathedrale, sondern nur Tickets für die Rundgänge.

Die Sankt-Veits-Kathedrale

Die Sankt-Veits-Kathedrale

Die Sankt-Georgs-Basilika

ist das älteste Gebäude auf der Prager Burg. Ihre Geschichte reicht zurück ins Jahr 920, als die ursprüngliche Kirche gegründet wurde. Die anschließende Benediktiner-Abtei wurde im 10. Jh. hinzugefügt. Die Kirche wurde mehrere Male umgebaut. Im heutigen Zustand dominiert an der Basilika der romanische Stil, gepaart mit einer Barockfassade aus der ersten Hälfte des 18. Jhs. Die Kirchtürme werden „Adam und Eva“ genannt und sind 43 m hoch. In der Basilika befindet sich das Grab der Heiligen Ludmila, welche die Schutzheilige des tschechischen Staates ist.

Sollten Sie die Basilika zu besichtigen wünschen, benötigen Sie eine Eintrittskarte. Diese können nicht separate erworben werden, die Basilika kann nur als Teil eines Rundganges besichtigt werden. Die nächste Verkaufsstelle befindet sich im Königspalast.

Die Sankt-Georgs-Basilika

Die Sankt-Georgs-Basilika

Verlassen Sie das Burggelände durch den Schwarzen Turm. Wenden Sie sich nach rechts und durchqueren Sie die südlichen Wallgärten des Hradschin, bis Sie auf Ihrer rechten Seite die Stiertreppe sehen, über die Sie zurück in den dritten Hof der Burg gelangen. Hier wenden Sie sich nach links und gehen zurück zum Tor und auf den Hradschiner Platz (Hradčanské náměstí).

Das Goldene Gässchen

ist ein pittoreskes Ensemble wunderlicher Häuschen mit niederen Dächern, winzigen Fenstern und Türen. Es befindet sich vor der nördlichen Wallmauer und dem Hirschgraben und entstand seit der Mitte des 15. Jhs. als Quartier der königlichen Scharfschützen, später beherbergte es Dienstleute. Die Häuschen waren bis ins Jahr 1948 bewohnt. Die farbigen Fassaden wurden von dem tschechischen Künstler Jiří Trnka gestaltet.

Um ins Goldene Gässchen zu gelangen, benötigen Sie eine Eintrittskarte, die nicht separat erworben werden kann. Sie müssen dazu an einem Rundgang teilnehmen. Die nächste Verkaufsstelle befindet sich am Eingang zum Goldenen Gässchen.

Das Goldene Gässchen

Das Goldene Gässchen

Hradschiner Platz

Hradschiner Platz

Vom Tor aus gehen Sie den Platz hinauf zur Loretánská-Straße. Zu Ihrer Linken kommen Sie an einem Restaurant vorbei “A divadlo pokračuje (U zavěšenýho kafe)”, wo Sie zu einem vernünftigen Preis zu Mittag essen können.

Wenn Sie an dem Restaurant vorbeigegangen sind, sehen Sie zu Ihrer Linken etwas versteckt eine schmale Treppe. Gehen Sie die Treppen hinunter und wenden Sie sich auf der Straße Úvoz nach rechts. Nach einigen Metern wenden sich nach links auf den Weg, der in den Park führt. Wenn Sie jedoch das Kloster Strahov besuchen wollen oder das luxuriöse Bella-Vista-Restaurant, halten Sie sich rechts und gehen den Hügel hinauf zum Kloster. Andernfalls schlagen Sie den Weg links ein durch den Park hinüber zum Laurenziberg (Petřín) und zum Aussichtsturm. Folgen Sie dabei den Schildern “Rozhledna”.

Das Kloster Strahov

Das Prämonstratenser-Kloster wurde im Jahr 1140 gegründet und war zu seiner Zeit das größte romanische Gebäude in Böhmen. Bald wurde es zu einem Zentrum der mittelalterlichen Gelehrsamkeit. Das Kloster wurde in frühgotischem Stil und im Stil der späten Renaissance umgebaut, doch den sichtbarsten Einfluss übte das Barock aus. Die Reliquien des Hlg. Norbert, des Gründers des Prämonstratenser-Ordens, befinden sich in der Kirche Mariä Himmelfahrt.

Der Klosterkomplex beherbergt ebenfalls die Strahover Bibliothek (geöffnet täglich 9 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Eintrittspreis 100 CZK) sowie die Strahover Gallerie (geöffnet täglich 9:30 – 11:30 Uhr und 12 – 17 Uhr, Eintrittskarte zu 120 CZK).

Das Restaurant Bella-Vista lädt zu einem Snack ein mit einem herrlichen Panorama-Blick auf die Stadt.

TIPP: : Dieselbe Aussicht können Sie auch von einem Aussichtspunkt genießen, der sich südlich des Klosterkonvents befindet. Um dorthin zu gelangen, folgen Sie den Schildern "socha Panny Marie z exilu" auf einem Weg unterhalb des Klosters.

Das Kloster Strahov

Das Kloster Strahov

Pražský hrad a Malá Strana z Petřínských sadů

Prager Burg und Kleinseite vom Laurenziberg

Der Aussichtsturm auf dem Petřín

Das Design des Aussichtsturms auf dem Laurenziberg (Petřín) wurde von dem berühmten Eiffelturm in Paris inspiriert. Er wurde im Jahr 1891 in nur vier Monaten errichtet. Er befindet sich auf der höchsten Stelle des Laurenzibergs und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Die Turmspitze ist über 299 Stufen zugänglich.

Geöffnet täglich von 10 – 18 Uhr (November bis Februar), 10 – 20 Uhr (März und Oktober), 10 – 22 Uhr (April bis September). Der Eintrittspreis beträgt 120 CZK.

Der Aussichtsturm auf dem Petřín

Der Aussichtsturm auf dem Petřín

120 m nach dem Aussichtsturm befindet sich das Spiegellabyrinth.

Das Spiegellabyrinth auf dem Petřín

Das Labyrinth besteht aus 38 Spiegeln und befindet sich in einem Gebäude, das eine Replik des gotischen Tores „Špička“ darstellt, das bis zur Mitte des 17. Jhs. auf der Burg Vyšehrad stand. Ein Teil des Tores kann dort immer noch besichtigt werden beim Vyšehrad-Spaziergang.

Das Spiegellabyrinth auf dem Petřín

Das Spiegellabyrinth auf dem Petřín

Vom Spiegellabyrinth aus folgen Sie den Schildern zur „lanovka“, um zur Bergstation der Standseilbahn zu gelangen. Nehmen Sie die Seilbahn, um den Laurenziberg wieder hinunter in die Stadt zu gelangen. Natürlich können Sie die Strecke auch zu Fuß zurücklegen.

Rosengarten

Wenn Sie Prag im Sommer besuchen, sollten Sie auch den Rosengarten auf dem Laurenziberg besuchen. Mit seinen 8000 Rosen ist er der größte Rosengarten in Prag. Die blühenden Rosen können von Anfang Juni bis zu den ersten Frösten bewundert werden. Der Rosengarten befindet sich bei der Bergstation der Seilbahn auf dem Petřín.

Rosengarten auf dem Petřín

Rosengarten auf dem Petřín

tervallen (von April bis Oktober). Während der regelmäßigen Inspektionen im Frühjahr und Herbst ist die Seilbahn geschlossen. Die Fahrkarten des öffentlichen Nahverkehrs gelten auch in der Seilbahn.

TIPP:Genießen Sie den herrlichen Ausblick von der Seilbahn und von der Mittelstation Nebozízek.

Die Strecke ist 510 m lang und überwindet einen Höhenunterschied von 130 m. Die Seilbahn wurde im Jahr 1891 in Betrieb genommen und war ursprünglich wasserbetrieben; elektrifiziert wurde sie erst 1931.

TIPP: Sollten Sie Lust auf leckere italienische Eiscrème haben, empfehlen wir „Angelato“. Das Eiscafé befindet sich gegenüber den Stufen zum Park, die zur Talstation führen (Újezd 24). Achtung, das Eiscafé ist im Januar und Februar geschlossen. Ansonsten ist es täglich geöffnet von 11 – 21 (22) Uhr.

Die Seilbahn auf den Laurenziberg

Die Seilbahn auf den Laurenziberg

Von der Talstation gehen Sie die Treppen hinab in die Újezd-Straße, wenden sich nach links und gehen 380 m, bevor Sie nach rechts in die Harantova-Straße abbiegen. An ihrem Ende wenden Sie sich nach links auf den Malteser-Platz (Maltézské náměstí), dann rechts und wieder rechts in die Lázeňská-Straße, die nach links abbiegt auf den Velkopřevorské náměstí.

John-Lennon-Mauer

Während der 1960er Jahre wurde die Mauer, welche die Malteser-Gärten umgibt, in eine inoffizielle Gedenkstätte umgewandelt, indem das Gesicht des Sängers mit Graffiti-Zitaten aus seinen Liedern und Protest-Slogans gegen das totalitäre Regime umgeben wurde.

John Lennon Wall

John-Lennon-Mauer

Von der John-Lennon-Mauer gehen Sie weiter über eine kleine Brücke, die den Kanal Čertovka überquert. Nach der Brücke wenden Sie sich nach rechts, dann am Ende der Straße nach links. Gehen Sie geradeaus, bis Sie den Kampa-Park betreten. Linkerhand sehen Sie nun die Galerie in den Sova-Mühlen.

Die Čertovka

Ein äußerst malerischer Winkel von Prag entstand entlang des 740 m langen Moldau-Kanals. Der Kanal trennt die Insel Kampa von der Kleinseite ab. Er wurde im Mittelalter verwendet, um den Wasserzufluss zu den Mühlen zu regulieren. Bis heute kann man drei Mühlenräder sehen. Die Čertovka ist von Wohngebäuden und Gärten umgeben, die eine Zone der Ruhe und Erholung auf der Kampa-Insel inmitten des historischen Stadtzentrums schaffen.

Die Čertovka

Die Čertovka

Die Sova-Mühlen und das Museum Kampa

Die Geschichte der Mühlen auf der Kampa geht zurück bis ins 10. Jh. und ist mit einer Reihe von Feuersbrünsten und Überflutungen verbunden. Zuletzt wurde das Gebäude während der katastrophalen Flut im Jahr 2002 stark beschädigt. Das heutige Erscheinungsbild der Sova-Mühlen wird von der Verbindung des Neorenaissance-Stils aus der zweiten Hälfte des 19. Jhs. mit der modernen Architektur der Renovierungsphase in den Jahren 2000 – 2001 bestimmt.

Die Stiftung von Jan und Meda Mládek unterhält das Museum, das eine umfangreiche Sammlung mitteleuropäischer Kunst, insbesondere des Malers František Kupka und des kubistischen Bildhauers Otto Gutfreund, beherbergt.

Babies from David Černý at Kampa

Babies von David Černý auf der Kampa

Die Sova-Mühlen

Die Sova-Mühlen

Von den Sova-Mühlen gehen Sie stromaufwärts bis an das Ende des Parks. Erklimmen Sie die Stufen hinauf zur Brücke, auf der Sie dann hinüber zum Nationaltheater die Moldau überqueren.

Das Nationaltheater

Das Neorenaissance-Gebäude wurde im 19. Jh. vom Architekten Josef Zítek errichtet. Das Theater und sein Gebäude spielten im 19. Jh. eine bedeutende Rolle im Zuge der Bewegung der nationalen Wiedergeburt. Heute beherbergt es drei Ensembles. Die Oper, das Ballett und das Schauspiel.

Das Nationaltheater von der Kampa-Insel

Das Nationaltheater von der Kampa-Insel

Der kürzeste Weg vom Nationaltheater zum Hotel Páv führt zwischen den Gebäuden des alten und des neuen Theaters hindurch. Überqueren Sie den Hof, gehen Sie die Treppen hinab und dann nach links in die Ostrovní Straße. Biegen Sie ab in die erste Straße rechts (Pštrossova-Straße), dann in die erste links (V Jirchářích), und dann wieder rechts in die Křemencova-Straße. Das Hotel Páv befindet sich zu Ihrer Rechten.

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